Geschäftsführung

Caputi Pasquale

Geschäftsführer / CEO

SAN SWISS ARMS AG

Vom Vorderlader zum modernen Sturmgewehr
Der Präzisionswaffenbau in Neuhausen blickt auf eine über 150-jährige Entwicklungsgeschichte zurück. Über 1,5 Millionen produzierte Waffen stehen für das besondere Know-How und den grossartigen Innovationsgeist des Traditions-Unternehmens:

1853
Pioniere der Industriegeschichte:
Die SIG Schweizerische Industrie Gesellschaft wird als „Schweizerische Waggon Fabrik bei Schaffhausen“ gegründet.

1860
Beginn der Waffenfertigung:
System "Prélaz Burnand", Umbau Vorderlader vom glatten zum gezogenen Lauf.

1863
Erfolgreiche Produkteinführung:
Produktion des Infantriegewehrs, 15'566 geliefert durch SIG.

1864
Der Zeit voraus:
Das SIG Hinterladersystem „Milbank Amsler“ setzt sich gegen 24 fache Konkurrenz souverän durch.

1869
Meilenstein der Geschichte:
Mit dem „Vetterli Repetiergewehr“ entsteht das beste Gewehr seiner Zeit. Bis 1899 wird es fast 250'000 mal an die Schweizer Armee verkauft und 105'000 nach Italien.

1927
Ein Fliegengewicht erobert das Ausland:
Finnland, Chile, Peru, Kolumbien und China ordern in grossen Stückzahlen das nur 8 kg leichte Maschinengewehr KE7.

1949
Geburt einer Legende:
Die P 210 wird bei der Schweizer Armee mit 113'000 Pistolen implementiert.

1953–1957
Unverwüstlicher Erfolgsgarant:
Das multifunktionale „SIG Sturmgewehr 57“ überzeugt die Schweizer Armee auf ganzer Linie – sie kauft über 700.000 Stück. 100'000 Stück gefertigt im Kaliber 7,62 x 51 für den Export.

1970 – 1975
Ausbau:
Kauf der Unternehmen Hämmerli AG Lenzburg (CH), Hämmerli / Tiengen (D) sowie SAUER & SOHN GmbH / Eckernförde (D). Mit den SIG Pistolenmodellen P 220 und P 230 werden zwei Klassiker konstruiert, deren Erfolg bis heute besteht.

1975
Zuverlässig und präzise:
Die P 220 Kal. 9 mm Para wird als „Pistole 75“ auf die speziellen Ansprüche der Schweizer Armee angepasst. Rund 172'500 Stück werden geliefert.

1976–1980
Eine neue Zeit bricht an:
Sortimentserweiterung um die Modelle P225, P226, P228, P229, P232, P239. Gleichzeitig beginnt in Neuhausen die Lizenzfertigung der neuen Gasdrucklader Sturmgewehrfamilie SIG SG 540 und 543 im Kaliber .223 und SIG SG 542 im Kaliber 7.62 mm NATO.

1986–1999
Die Welle des Erfolgs hält an:
450.000 SIG Sturmgewehre 90 (Stgw 90) werden an die Schweizer Armee ausgeliefert. Zusätzlich gehen ca. 35.000 Stück „SIG Stgw 90 PE“, die zivile Einzelschussversion des SIG Sturmgewehres 90, in Produktion. Entwicklung der Pistole SIG Pro. 4.000 Stück des neuen 40 mm Granataufsatzes „GwA 97“ werden von der Schweizer Armee beschafft.

2000
Weitreichende Veränderungen:
SIG verkauft alle Unternehmensbereiche, mit Ausnahme der Sparte „Verpackungsmaschinen“. Der Bereich „Handfeuerwaffen“ wird von der Lüke & Ortmeier Gruppe übernommen und in SAN Swiss Arms AG firmiert.

2006
Innovative Kampfwertsteigerung:
Dank neuer Ziel - und Weisslichtgeräte wird eine Kampfwertsteigerung des SIG Stgw 90, SIG Stgw 90k und SIG Stgw 04 erreicht. Die Palette an SIG SAUER Sportpistolenmodellen wird erweitert.

2007
Zukunftsweisende Sortimentserweiterung:
Auslieferung des SIG SG 553 an die Schweizer Armee zur Ausrüstung der Fallschirmtruppen. Basierend auf der Plattform der SIG SG 5XX Familie wird das Präzisionsgewehr SIG SAPR, Kal. 7.62 mm NATO entwickelt. Die ersten Gewehre gehen an rumänische Spezialeinheiten.

2009 – 2011
Neue Familienmitglieder:
Nach erfolgreich abgeschlossenen Testphasen des neuen SG 751 SAPR erfolgt die definitive Markteinführung. Durch Übernahme des SAN 511 (.50 BMG) wurde die Produkt Familie erweitert. Das SG 553 bekommt ein neues Facelifting. Neue Materialien und die Kompatibilität zu anderen Systemen (Magazin M16) runden die bewährte Baukastenkonstruktion ab.

2013
Familienerweiterung:
Mit der 553 R hat SAN eine 553 im Kaliber 7.62 x 39 die auch fast alle herkömmlichen AK 47 Magazine akzeptiert.

Auch in Zukunft basiert die Konstruktion neuer Waffen auf unserer immensen Erfahrung im Waffenbau.